Therapien – Behandlungsspektrum
Konservativ
Bei einigen der hier beschriebenen neurochirurgischen Erkrankungen ist eine Konservative Therapie erfolgversprechend. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die gezielt eingesetzt werden, z.B.:
- Medikamente: vorübergehener Einsatz von entzündungshemmenden und schmerzlindernden Arzneien als Tablette oder Infusion
- begleitende physikalische Therapie
- Injektionstherapie, gezielt, auch unter Röntgen – oder Nervenstimulationskontrolle, an betroffene Nerven, Muskeln oder Wirbelgelenke
- Peridural- oder Sacralanästhesien
Operativ
Sollten alle konservativen Behandlungsverfahren nicht zum gewünschten Erfolg führen, ist zur Vermeidung chronischer Beschwerden dann oft eine Operation unumgänglich.
- Minimal-invasive Technik zur Entfernung lumbaler Bandscheibenvorfälle: Sie hat den Vorteil, daß nur ein sehr kleiner Hautschnitt notwendig ist, da durch ein "Röhrchen" operiert wird. Das schont die Rückenmuskulatur und verkürzt die Heilung.
- Mikrochirurgische Operationen, z.B. bei Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule, auch mit der Möglichkeit von Bandscheibenprothesen
- Dynamische Fusionen an der Lendenwirbelsäule
- Undercutting – Laminotomien bei lumbalen Stenosen
aktualisiert am 28.10.2011
St. Johannes-Hospital
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