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Das Endo-Prothetik-Zentrum Varel

Moderne Orthopädie

Verschleißbedingt schmerzhafte Gelenkerkrankungen stellen heute kein unabwendbares Schicksal mehr dar. Sind die gelenkerhaltenden Maßnahmen ausgeschöpft und hat die Arthrose zu einem fortgeschrittenen Verschleißschaden von Hüft- oder Kniegelenk mit schmerzhaften Funktionsstörungen geführt, kommt ein Ersatz des betroffenen Gelenkes durch ein Kunstgelenk (Endoprothese) in Frage. Im Vordergrund steht dabei die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität und der Mobilität.

In den vergangenen über 20 Jahren wurden am St. Johannes-Hospital mehr als 4000 Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken endoprothetisch versorgt. Das Behandlungsspektrum umfasst dabei sowohl die Erstoperation bei Arthrosen und Oberschenkelhalsfrakturen als auch die Wechseloperationen bei abgenutzten oder gelockerten Endoprothesen.

Gelenkverschleiß (Arthrose) und Endoprothetik

Die Arthrose ist ein allmählich fortschreitender Verschleiß der Gelenke. Etwa 10 Millionen Deutsche leiden an dieser Krankheit. Wenn die nicht operativen Therapien die Schmerzen nicht mehr lindern können, kommt oft nur noch der Ersatz des Gelenkes durch ein Kunstgelenk (Endoprothese) in Betracht. Mittlerweile werden in Deutschland jährlich rund 200.000 künstliche Hüft- und rund 140.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt.

Ein neues Gelenk bedeutet für die Patienten einen enormen Gewinn an Mobilität und Lebensqualität.

Obwohl diese Operationen heute zu den Routineeingriffen zählen, bedürfen sie einer sorgfältigen Untersuchung des Patienten und einer individuellen Planung des Kunstgelenkes. Wir setzten auf langjährig bewährte und langlebige Kunstgelenke und führen vor der Operation eine computergestützte Planung des Kunstgelenkes durch.

Lesen Sie mehr zum Thema auf unserer Seite Arthrose im Überblick

Behandlungsbedarf und -ablauf

Liegt eine fortgeschrittene Arthrose des Hüft- und Kniegelenkes mit der Fragestellung eines Kunstgelenkersatzes vor, so ist zunächst eine ambulante Vorstellung zur Feststellung der Operationsnotwendigkeit erforderlich.

Alle Patienten werden in unserer EPZ-Sprechstunde von einem in der Gelenkchirurgie erfahrenen Operateur untersucht und beraten. Falls vorhanden, bringen Sie bitte alle Röntgenbilder mit. Sofern bei Ihnen eine Operation angezeigt ist, werden wir alle Ihre Fragen beantworten und Ihnen die wichtigsten Informationen rund um Ihre Operation geben. Bereits zu diesem Zeitpunkt werden die nach der Akutbehandlung notwendigen Rehamaßnahmen festgelegt.

 

Zum vereinbarten Termin nehmen wir Sie dann in unserer Klinik auf und führen die Operation durch.

Nach der Operation steht ein moderner Aufwachraum zur Überwachung frisch operierter Patienten zur Verfügung.

Betreuung nach der OP

Nach Rückverlegung auf die Normalstation am Tag nach der Operation werden Sie von Pflegekräften betreut, die seit Jahren im Umgang mit gelenkoperierten Patienten geübt sind. An die Akutbehandlung schließt sich in der Regel nahtlos eine stationäre Rehamaßnahme an. Alternativ hierzu kann auch eine ambulante Rehamaßnahme durchgeführt werden.

Die Reha-Maßnahmen

Abhängig von der durchgeführten Operation können Sie nach 10-14 Tagen unser Haus wieder verlassen. Sofern gewünscht, beginnen Sie dann nahtlos mit der Reha. Diese wird schon vor der Operation durch eine Mitarbeiterin unseres Hauses, Frau Dierßen für Sie geplant. Sie erreichen sie von Montag bis Freitag, 09.00 – 14.00 Uhr unter Tel.: 0 44 51 / 920 2587

Fragen?

Haben Sie Fragen im Zusammenhang mit Ihrer geplanten Operation, die Sie vor der stationären Aufnahme noch klären möchten, stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch unter 0 44 51 / 920 2274 zur Verfügung.